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Demo Report – Munich

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Äthiopier haben bei einer Demonstration der Konferenzgegner einen eigenen Block gebildet und demonstrieren gegen Unterdrückung und Gewalt in ihrem Heimatland Äthiopien. (Foto: Marc Müller) München / lby Während bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag Top-Politiker aus aller Welt Militärstrategien besprachen, gingen nebenan in der bayerischen Landeshauptstadt Tausende auf die Straße. Die Demonstration blieb friedlich. Die Polizei schätzte die Zahl auf rund 2200 Demonstranten. Die Veranstalter sprachen hingegen davon, dass etwa 5500 Teilnehmer zu dem Protestzug gekommen seien. Die Polizei zählte auch etwa 400 Autonome. Sie hätten sich ebenso wie die anderen Teilnehmer absolut ruhig verhalten. Die Polizei hatte sich auf mögliche Ausschreitungen vorbereitet und war mit etwa 3400 Beamten im Einsatz. Rund 90 Organisationen hatten sich für die Kundgebung mit anschließendem Zug durch die Stadt zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Darunter waren Gewerkschaften und die Linkspartei. Der Protest richtete sich in erster Linie gegen den NATO-Einsatz in Afghanistan. Im Mittelpunkt der Aktionen stand der Protest gegen Rüstung und für Frieden. Entsprechend lautete das Motto „Gegen die NATO-Kriegspolitik — Bundeswehr raus aus Afghanistan“. Bereits am Freitagabend hatte das Bündnis zu Protesten aufgerufen. Nach Polizeiangaben hatten an dieser ersten Versammlung aber nur etwa 50 Demonstranten teilgenommen. Bei der Kundgebung am Samstag standen auf den Fahnen, Plakaten und Flyern der Protestierenden Forderungen wie: „Raus aus Afghanistan“ oder ein schlichtes „Pace“ (Frieden). Auf einem Wagen wurde während der gesamten Demonstration Reggae-Musik gespielt, ein Sänger rappte dazu „Frieden, yeah“. Junge Leute mit Rastalocken folgten tanzend. Ein Demonstrant hatte sich als Baron Münchhausen verkleidet, der die Gesichtszüge von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg trug. Die Veranstalter organisierten einen Ordnerdienst, um den ruhigen Ablauf der Demonstration zu garantieren. Die Teilnehmer konnten sich während der Kundgebung zu Beginn der Demo freiwillig für diese Aufgabe melden. „Ich will, dass alle sehen, dass wir friedlich sind“, sagte Joachim Schneider vom christlichen Bündnis Pax Christi, der sich gemeldet hatte. Nina Denk, die ebenfalls eine Binde mit der Aufschrift „Ordner“ am Oberarm trug, erklärte, sie wolle erreichen, dass keiner die Demonstranten „als chaotischen Haufen“ bezeichnen könne. Anlässlich der 47. Münchner Sicherheitskonferenz sind bis Sonntag noch Staats- und Regierungschefs, Minister, Militärs, Parlamentarier, Journalisten und Experten aus aller Welt in München. Bei dem Treffen geht es um verteidigungspolitische und militärstrategische Fragen. Der Verkehr in der Münchner Innenstadt wurde am Samstag durch die Konferenz behindert. Rund um den Tagungsort waren Straßen gesperrt, der Flugverkehr wurde umgeleitet. Quelle: http://www.schwaebische.de

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Posted by on Feb 6 2011. Filed under Headlines. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

1 Comment for “Demo Report – Munich”

  1. It was quiet,peaceful Demo with a strong & meaningful message(slogan) especially
    aganist Mr.Meless zenawi.
    The Demo was transferd a message not only for prime Minster Meles Zenawi but also
    for the World Leaders those who helps & Garanttee the life of the African Dictator Regim.I was also their in(München),unfortunatlly i`m not seen in the photo.

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